10 gute STALLAG-Gründe
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10 gute STALLAG-Gründe

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MEDIENINFORMATION

  

 

Kompetenzen stärken – Zukunft sichern

Die STALLAG (Stans) wappnet sich für die Zukunft. Im Rahmen eines Restrukturierungsprogrammes wird das Familienunternehmen seine Geschäftstätigkeit in den nächsten Monaten neu ausrichten. Der Fokus diverser Massnahmen liegt auf der Stärkung von Kompetenzen und Marktposition in der Produktion von Türen, Toren, Fenstern sowie Windschutznetzen für landwirtschaftliche Bauten. Gleiches gilt für den Bereich Entmistungsanlagen, während Herstellung von und Handel mit Stalleinrichtungen eingestellt werden.

In der Schweizer Landwirtschaft ist viel in Bewegung. Der Trend zu Bio-Lebensmitteln da, zu fortschreitender Industrialisierung dort; gleichzeitig weniger, aber grössere Betriebe; mehr und höhere Auflagen betreffend Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz sowie andere Faktoren haben das Umfeld für Anbieter von Stalleinrichtungen innert weniger Jahre bedeutend verändert. «Die Anforderungen steigen stetig, vor allem hinsichtlich Komplexität. Das erfordert mehr Fachwissen von mehr Spezialisten. Hinzu kommt wachsender Preis- und Konkurrenzdruck von vielen Seiten», sagt Markus Ammann, Geschäftsleiter und Inhaber der STALLAG. Angesichts dieser Entwicklung und ihrer Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis habe man eine Auslegeordnung gemacht sowie Markt-Chancen und -Risiken analysiert – mit dem Ziel, weiterhin wettbewerbsfähig bleiben und Bestehen der Firma sichern zu können. Die Mitarbeitenden wurden über die gefassten Beschlüsse umfassend informiert. Von den Umstellungen betroffen sind auch Arbeitsplätze. Wie viele von 20 Stellen letztlich erhalten bleiben, ist derzeit ungewiss. «In jedem Fall werden wir gemeinsam mit den Betroffenen flexible, sozialverträgliche Lösungen suchen und anderweitige Unterstützung geben», versichert Markus Ammann.

 

Bestehendes und neues Potenzial erschliessen

Die Konzentration der Kräfte auf zwei Segmente ist Abbild der in bald 60 Jahren erworbenen Kernkompetenzen der STALLAG. Die 1962 gegründete Firma aus dem Kanton Nidwalden zählt in der Schweiz zu den führenden Herstellern von speziellen Türen, Toren, Fenstern aus verschiedenen Werkstoffen und offeriert ein umfangreiches Sortiment an Windschutznetzen. Der Entscheid, daneben vermehrt auf Entmistungsanlagen zu setzen, fiel ebenfalls mit Blick auf die Zukunft. Markus Ammann: «Wir sehen hier sowohl Synergien als auch zusätzliches Potenzial. Denn die Landwirtschaft wird künftig grössere Bei-träge zur Erreichung nationaler und internationaler Klimavorgaben zu leisten haben. Da können wir auf bestimmten Gebieten eine Menge an spezifischem Wissen, Innovationsgeist und praktischer Erfahrung einbringen.»

 

Emissions-Reduktion im Mittelpunkt

Unter anderem geht es dabei um eine beträchtliche Reduktion von Ammoniak-Emissionen, von denen rund ein Drittel aus Nutztierhaltung in Stall und Laufhof stammen. Laut Informationen auf www.ammoniak.ch sollen die Ammoniak-Emissionen auf 25‘000 Tonnen pro Jahr gesenkt werden. Davon ist man aber noch ein gutes Stück entfernt, weil es - trotz verfügbarer Fördergelder – insbesondere bei der Umsetzung entsprechender Baumassnahmen hapert. Offenbar wagt es derzeit niemand, ammoniakfreundliche Stallsysteme zu empfehlen, deren Praxistauglichkeit nicht «garantiert» werden kann. Für Experten anderseits steht fest, dass der Wissenstransfer beschleunigt werden muss und es nicht mehr Jahrzehnte dauern darf, bis hier etwas geschieht. Das gilt insbesondere für die Haltung von Rindvieh, das über 75% der Gesamtemissionen verursacht.

 

Weitere Informationen

Markus Ammann, Geschäftsleiter, STALLAG, Mühlebachstrasse 1, 6370 Stans, Telefon 041 619 13 30, markus.ammann@stallag.ch

www.stallag.ch